© Christine Ebenthal

Mirjam Unger

Regisseurin, Autorin und Moderatorin

Mirjam Unger, Jahrgang 1970, ist seit 1989 als Journalistin und Präsentatorin beim ORF tätig, wo sie am Anfang für die Moderation und Redaktion der Ö3-Sendung „Zick-Zack“ verantwortlich zeichnete. Seit 1995 moderiert Unger die FM4-Sendungen „Connected“ und „Homebase“. Neben ihrer Tätigkeit im ORF-Hörfunk war Unger ab 1991 auch für das ORF-Fernsehen tätig: Bis 1998 arbeitete sie als Moderatorin, Redakteurin und Gestalterin der ORF-Sendungen „X-Large“, „X-Large Nightline“, „Nitebox“ und „ORF Kultur“; Unger machte Auslandreportagen aus Russland, Jugoslawien, Großbritannien, Deutschland und Frankreich.

Parallel dazu absolvierte Unger von 1993 bis 2001 das Regiestudium bei Axel Corti und Wolfgang Glück an der Universität für Musik und darstellende Kunst, Abteilung Film und Fernsehen, in Wien. Gemeinsam mit Pamela Rußmann rief sie 2005 die Fotopartnerschaft „:miupar“ ins Leben.

2015 erhielt sie für ihre ORF-Am Schauplatz Reportage „Armut ist kein Kinderspiel“ den Prälat-Leopold-Ungar-Journalistenpreis; bereits 2007 wurde ihr Dokumentarfilm „Vianna´s Lost Daughters“ mit dem Publikumspreis der Diagonale Graz ausgezeichnet. Ihr 2016 bei der Diagonale in Graz vorgestellter Film „Maikäfer flieg“ nach dem Roman von Christine Nöstlinger mit Ursula Strauss läuft mit großem Erfolg seit dem Frühjahr in österreichischen und deutschen Kinos und wurde beim Österreichischen Filmpreis 2017 sowie als Bester Kinofilm bei der Kurier-Romy-Wahl ausgezeichnet.

Unger lebt und arbeitet als Moderatorin, Fotografin, Drehbuchschreiberin und Filmregisseurin in Wien.

Begrüßung & Saalmoderation

Dienstag, 04. Juli

09:15 - 09:20 Uhr Saal A